Fit und vital im neuen Jahr Fünf Jahre Stiehle Kochabend mit Verena Jäger
Allen Grund, mit einem Gläschen Sekt anzustoßen, hatten die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des jüngsten Stiehle-Kochkurses in Reutlingen. Seit fünf Jahren wird dort regelmäßig mit Gästen gekocht. Kochkursleiterin Verena Jäger überrascht immer wieder mit spannenden, individuell gestalteten Rezepten. Beim jüngsten Abend lautete das Motto "Fit und vital im neuen Jahr".
Immer mehr Menschen ernähren sich sehr bewusst. Schwere, fette Gerichte, die dem Magen zu schaffen machen, werden gemieden. Da die Kochkurse abends stattfinden und oftmals in geselliger Runde "bis in die Puppen" geköchelt und gegessen wird, ist ein leichtes Menü durchaus willkommen. Für eine ansprechende Tischdekoration in frischem Grün sorgte Tanja Böbel aus dem Stiehle-Team.
Schon der Blick auf die Speisenfolge steigerte den Appetit darauf, Neues am Herd und Ofen auszuprobieren: Ein Fitnesscocktail "Happy sunshine" machte den Auftakt. Es bestand aus Blutorangensaft, Biokarottensaft, Fruchtsirup (Himbeere) und einem Eiswürfel. Eine Vitamin-Bombe, die es auch farblich in sich hatte! Das Willkommens-Versucherle, das Verena Jäger immer schon fertig gezaubert hat, wenn die Hobby-Köche und -Köchinnen eintreffen, bestand diesmal aus Hefeteig. Eine gebackene Jubiläums-Fünf, die so ähnlich schmeckte wie ein Osterkranz oder eine Mutschel.
Es folgte eine leichte "Wirsingcremesuppe mit Rote-Beete-Topping". Auch die Suppe bestach durch Optik und Geschmack. Weiter ging's mit "Crostinis mit geräuchertem Forellenfilet an Apfelfrischkäse und roten Pfefferbeeren mit Salatgarnitur." Ein klangvoller Name, der nicht enttäuschte! Besonders pfiffig schmeckte der selbstgerechte "Feurige Kaffeesirup". Er besteht aus 200 Milliliter starkem Espresso, zwei Esslöffeln Ahornsirup, 20 Gramm fein geriebener Ingwerwurzel, einer halben Chilischote, fein gewürfelt, sowie zwei Esslöffeln Balsamico.
Als Hauptgericht hatte die Kochkursleiterin ein Rinderfilet mit Wintergemüse aus dem Ofen (mit Sesam gratiniert) ausgewählt. Es kam für zwei Stunden in den Ofen, bei nur 80 Grad (Unter- und Oberhitze), mit Niedrigtemperatur gegart. Zuvor wurden die Rinderfilets aus dem Mittelstück in der Pfanne gut angebraten. Serviert wurde das Fleisch innen noch rosig und zart.
Die Beilage - das Wintergemüse - stellte ebenfalls etwas Besonderes dar. Darin enthalten waren Pastinaken (ähnlich wie Karotten), Schwarzwurzel, Sellerie, kleinen Perlzwiebeln und Steinchampignons. Ungeschälte Sesamkörner rundeten den Geschmack fein ab.
Das Dessert ließ die kalte Jahreszeit glatt vergessen: Bei gegrillter Ananas mit Mango-Kokos-Quarkdip fand der Abend einen fruchtig-süßen Abschluss. |
      
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